Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.

Gesunde Welpen: Wie man junge Hunde richtig füttert

Welpen wachsen schnell. Sie benötigen während der Wachstumsphase viel, und vor allem die richtige Nahrung. Denn in diesem Lebensabschnitt entscheidet sich, ob aus dem kleinen Kerl ein munterer, kräftiger und gesunder Hund wird.

Das Wichtigste in puncto Ernährung ist die Zusammensetzung des Futters. Es muss die richtigen Mengen an Nährstoffen in einem abgestimmten Verhältnis enthalten: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Sehr gut eignet sich Fertignahrung, denn da ist alles in der richtigen Dosierung drin, was ein heranwachsender Hund braucht.

Kommt der Welpe vom Züchter, ist er meist schon an feste Nahrung gewöhnt. Am besten lässt man sich vom Züchter beraten und einen Futterplan aufstellen. Wachsen die Hundewelpen von Anfang an im eigenen Haushalt auf, sollte man sie schon möglichst früh an feste, vollwertige Nahrung gewöhnen, und zwar sobald man feststellt, dass die Muttermilch der Hundemutter nicht mehr ausreicht. Der Fachhandel bietet für diese Übergangsphase spezielles Aufbaufutter an, das in der Regel eine optimale Versorgung garantiert. Etwa nach der fünften Woche kann man mit kleinen Nahrungsmengen beginnen - etwa vier bis fünf Portionen täglich. Dann wird die Anzahl der Portionen allmählich reduziert, die Portionen selbst jedoch vergrößert. Der erwachsene Vierbeiner erhält dann pro Tag schließlich nur noch eine Haupt- und eine Nebenmahlzeit.

Das Futter sollte Zimmertemperatur (nicht direkt aus dem Kühlschrank) haben und frisches Trinkwasser in einem extra Napf immer bereitstehen. Futterumstellungen sollten sehr behutsam durchgeführt werden, da Welpen empfindliche Mägen haben und leicht Durchfall bekommen.

Übrigens wird nicht jeder Hund gleich schnell ausgewachsen sein: Bei größeren Hunderassen dauert die Wachstumsphase länger als bei kleineren. Sehr kleine Hunde sind im Alter ab circa 12 Monaten ausgewachsen, die größeren erst später.