So „spricht“ man mit seinem Hund
Hunde lieben es, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Insbesondere dann, wenn sie dabei gestreichelt und gekrault werden. Neben klaren Körpersignalen ist auch das Sprechen mit dem Hund Grundlage für dessen Erziehung.
Hunde können Sprache nicht verstehen, auch wenn es oft so scheint. Aber: Der Hund hat die Fähigkeit, Worte oder vielmehr Laute des Menschen zu erinnern und bestimmten Dingen, Gerüchen, Handlungen und Empfindungen zuzuordnen. Er kann ausgezeichnet die emotionale Färbung von Lauten wahrnehmen und wird sie seinen Erfahrungen entsprechend zuordnen. Ein Wort oder ein Stimmungslaut kann, wenn er zur einzelnen Geste oder zur gesamten Gestik passt, diese verstärken.
Hundebesitzer sollten konsequent zu einem entsprechenden Körpersignal immer das gleiche Hörzeichen benutzen, also z.B. nicht einmal "Platz!" und ein anderes Mal "Sitz!" sagen. Das würde den Hund nur verwirren. Auch sollte der Name des Hundes immer deutlich von einem Hörzeichen zu unterscheiden sein. So könnte zum Beispiel ein Vierbeiner mit dem Namen "Fritz" seinen Namen mit dem Hörzeichen "Sitz!" verwechseln.
Es hilft überhaupt nichts, wenn man einen Hund anschreit. Er gehorcht besser, wenn man ihn zu dem gewünschten Verhalten mit freundlicher, hoher Stimme motiviert. Hat er etwas richtig gemacht, kann man ihn noch zusätzlich loben. Lob, Streicheleinheiten – vielleicht auch ab und zu ein Leckerli – spornen ihn mehr an als Tadeln oder Schimpfen.
