Urlaubszeit: Wohin mit dem Hund?

Hunde sind am glücklichsten, wenn sie mit ihrer sozialen Gruppe – sprich: Herrchen und/oder Frauchen – zusammen sein können. Wann immer es möglich ist, sollte man seinen Vierbeiner deshalb mit auf die Reise nehmen.
Das ausgewählte Reiseziel sollte in jedem Fall hundegerecht sein – also kein extremes Klima und keine strapaziösen Anreisen. Vor Reisebeginn sollte man ungedingt klären, ob Hunde im Urlaubsdomizil auch wirklich willkommen sind.
Ist alles geplant, kann es auf „große Fahrt“ gehen. Nimmt man den Hund im Auto mit, sollte er auf jeden Fall schon ans Autofahren gewöhnt sein. Doch Herrchen oder Frauchen sollten noch Weiteres beachten:
- Am besten platziert man den Hund während der Autofahrt auf dem Rücksitz.
- Sicherheitsgurte oder Trenngitter/-netze sind zu empfehlen.
- Vorsicht vor Zugluft (offene Fenster, Klimaanlage)! Sie kann zu Bindehautentzündung führen.
- Bei hohen Temperaturen den Hund nicht im Auto lassen.
- Wenn man den Hund doch einmal für kurze Zeit allein lassen muss, den Wagen nicht in der prallen Sonne parken. Achtung, die Sonne wandert! Ein Fenster einen Spalt breit öffnen, und wichtig: Den Hund nicht anleinen!
Auch bei Bahn- und Flugreisen dürfen Hunde mit. Zu den Bedingungen erkundigt man sich am besten frühzeitig bei der Deutschen Bahn AG oder der entsprechenden Fluggesellschaft. Kann der Vierbeiner doch einmal nicht mitkommen, sollten sich Hundehalter rechtzeitig um ein geeignetes Urlaubsquartier kümmern. Am wohlsten fühlt sich der Hund natürlich bei Menschen, die er schon kennt. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. eine Tierpension oder der Züchter, von dem der Hund stammt. Weiterhin vermitteln einige Tierheime Tierpatenschaften. Auskunft erteilt der örtliche Tierschutzbund.
Ob Urlaub mit oder ohne Hund: Wer rechtzeitig plant, kann seine Ferien entspannt und stressfrei genießen.
