Verhalten
Wer mit einem Hund lebt, sollte die Hundesprache kennen und verstehen, denn die meisten Unfälle mit Hunden passieren, weil ein Halter seinen Hund nicht versteht bzw. dessen Warnzeichen nicht rechtzeitig erkennt. So drücken Hunde sich durch Bellen, Körpersprache und Mimik aus:
- Freude und Entspanntheit zeigt ein Hund durch Schwanzwedeln und lässig zurückgelegte Ohren an. Geht er auf seine gestreckten Vorderpfoten hinunter und bellt dabei kurz und trocken, heißt das „Komm, lass uns was zusammen machen!“
- Liegt er auf dem Rücken und streckt alle Viere von sich, bedeutet dies bei einem gut sozialisierten Hund, er will Aufmerksamkeit oder wartet auf Liebkosungen.
- Hochgestreckter Kopf und angehobener Schwanz verraten gespannte Aufmerksamkeit. Oft spitzt er dazu die Ohren und dreht sie in eine bestimmte Richtung. Je höher der Schwanz, desto stärker ist die Anspannung. Schwanzwedeln in diesem Zusammenhang lässt Nervosität erkennen.
- Eine ernstzunehmende Drohung ist es, wenn sich beim Hund Schwanz- und Rückenfell sträuben und er dazu noch knurrt. Angst und Verunsicherung, aber auch Aggressivität, werden durch stark angelegte Ohren signalisiert.
- Klemmt er den Schwanz ein, ist das ein Zeichen von Angst bzw. Rückzug in einem Konfliktfall.
- Hunde können sogar lächeln. Das zeigen sie, indem sie die Schnauze leicht öffnen, aber keine Zähne zeigen. Doch zieht ein Hund die Lefzen hoch, heißt es „Vorsicht!“
- Hunde „sprechen“ aber auch mit Lauten. Wer mit einem Hund lebt, wird bald die verschiedenen Lautäußerungen seines Hundes kennen und verstehen lernen.
