Mit dem Hund ins Altenheim?

Hunde sind als Besucher in Altenheimen meist sehr willkommen. Nicht nur, weil sie sich von den Senioren gerne streicheln, verwöhnen und spazieren führen lassen. Sie sorgen auch für ständigen Gesprächsstoff und intensivere Kontakte unter den Heimbewohnern. Hinzu kommt, dass Hunde für junge Leute – vor allem die Enkelkinder – den Besuch bei Oma oder Opa im Seniorenheim attraktiver machen.
Auch gibt es immer mehr Altenheime, die ihren Bewohnern gestatten, den vierbeinigen Liebling mitzubringen, denn man hat vielerorts erkannt, dass Heimtiere das Leben alter Menschen positiv beeinflussen. Insbesondere, weil sie ihnen das Gefühl geben, noch gebraucht zu werden.
Wer mit seinem Vierbeiner in ein Seniorenheim ziehen möchte, sollte sich frühzeitig schlau machen, welche Heime unter welchen Bedingungen Tiere aufnehmen. Selbstverständlich sind einige Regeln zu beachten:
- Die Besitzer der Hunde tragen die Verantwortung für ihr Tier. Sie müssen es artgerecht ernähren und falls notwendig tierärztlich behandeln lassen.
- Hunde brauchen ihren täglichen Auslauf; dieser sollte in den Tagesablauf mit eingeplant werden.
- Das Leben anderer Heimbewohner darf durch die Anwesenheit des Vierbeiners nicht beeinträchtigt oder gar gestört werden.
- Für den Krankheitsfall, oder wenn man ohne Hund verreisen möchte, sollte man für einen Ersatzpfleger sorgen.
Nähere Informationen gibt es hier: Freundeskreis betagter Tierhalter,Bundesverband Tierschutz e.V.,Essenberger Str. 125, 47443 Moers,Tel.: 0 28 41- 2 52 44
