Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.

10 Tipps zur richtigen Ernährung

Wie alle Lebewesen benötigt die Katze Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Wie alle Lebewesen hat sie aber auch ganz spezifische Bedürfnisse. Damit die Katze gesund bleibt, muss ihre Nahrung also genau für diese Bedürfnisse zusammengesetzt sein und müssen die Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander stehen.  Hier 10 Tipps zu den wichtigsten Aspekten der Katzenernährung:  

  1. Die sicherste Methode, den Stubentiger artgerecht zu ernähren, ist der Griff zur Fertignahrung. Denn diese enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe in der richtigen Ausgewogenheit.
  2. Da junge Katzen schnell wachsen, aber einen kleinen Magen haben, sollten sie mehrmals pro Tag mit kleinen Portionen gefüttert werden. Erwachsene Tiere bekommen zwei Mahlzeiten pro Tag; eine morgens und eine abends, am besten immer zur gleichen Tageszeit.
  3. Die Tagesmenge kann auch auf drei bis vier kleinere Mahlzeiten aufgeteilt werden. Das empfiehlt sich vor allem für Tiere, die zu Übergewicht neigen, denn mehrere Mahlzeiten verbrauchen auch (etwas) mehr Energie.
  4. Trächtigen Katzen bekommen mehrere kleine Mahlzeiten besser, das Gleiche gilt für hoch betagte Katzensenioren.
  5. Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt die erwachsene Katze täglich etwa 60 Kcal. Bei sehr aktiven Tieren liegt der Bedarf etwas höher, bei eher trägen Katzen etwas niedriger. Säugende Katzen haben vor allem in den ersten Tagen und Wochen nach de Geburt einen deutlich höheren Energiebedarf.
  6. Bei Fertignahrung ist die richtige Menge in den Dosierungsanweisungen berücksichtigt.Tischreste, für den Menschen gedachte Snacks und gewürzte Nahrung sind als Katzenfutter nicht geeignet und für die Tiere ungesund.
  7. Rohes Fleisch kann für die Vierbeiner gefährliche Krankheitserreger enthalten und sollte daher nicht gefüttert werden.Das richtige Getränk ist Wasser.
  8. Milch gehört wegen des Nährstoffgehalts eher in die Gruppe der Nahrungsmittel. Wer seiner Katze dann und wann einen Schluck gönnen will, nimmt am besten die lactose-reduzierte Milch aus dem Fachhandel, denn Kuhmilch vertragen die meisten Stubentiger nicht.
  9. Als Futterplatz sollte man eine ruhige Ecke wählen, die auch leicht sauber zu halten ist. Die Katze beim Fressen möglichst nicht stören.Die Nahrung sollte lauwarm sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen.Kaltes Futter mögen die Stubentiger nicht und es tut ihrem kleinen Magen nicht gut.
  10. Spätestens eine Stunde nach der Mahlzeit sollte man übrig gebliebenes Futter aus dem Napf entfernen und diesen mit heißem Wasser säubern. Trockenfutter kann zur freien Verfügung den ganzen Tag über im Napf stehen bleiben – bei „Dickerchen“ allerdings lieber nicht.
  11. Nach der Mahlzeit braucht die Katze Ruhe. Meist sucht sie sich ein stilles Plätzchen zum Schlafen und Verdauen. Ist sie wieder munter und spielbereit, kommt sie ganz von selbst.