Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.

Müssen Katzen unbedingt nach draußen?

Katzen lieben es, nach Herzenslust draußen herumzustreifen. Doch dort gibt es Gefahren, mit denen die Stubentiger nicht immer umgehen können. Die Katzenhalter, die in der Großstadt oder nahe einer verkehrsreichen Straße leben, sollten ihre Katze nur in der Wohnung halten. Auch reine Wohnungskatzen können ein glückliches und oft sogar längeres Leben führen als die Tiere, die nach draußen dürfen.

Eine Statistik aus den USA zeigt, dass die Lebenserwartung von Katzen, die nur drinnen leben, doppelt so hoch ist wie bei Freilaufkatzen. Während Freigänger durchschnittlich nur acht Jahre alt werden, erreichen Wohnungskatzen ein Durchschnittsalter von 15 Jahren.  

Wer eine Katze in der Wohnung hält, sollte sicherstellen, dass die Umgebung katzengerecht ist. Besonders wichtig sind eine hygienische Katzentoilette und ein Kratzbaum zum Krallenwetzen. Beides gibt es in verschiedenen Ausführungen im Fachhandel. Außerdem brauchen die Stubentiger Kletter- und Versteckmöglichkeiten, einen bequemen Schlafplatz und einen sonnigen Ruheort, wie z.B. ein Kissen auf dem Fenstersims.  

Ganz wichtig für Wohnungskatzen sind das tägliche Fitness-Training und genügend Zuwendung von Herrchen oder Frauchen. Bei den täglichen Spiel- und Schmusestunden zeigen Katzen sehr schnell, was sie mögen und womit sie gerne spielen. Das kann ein Korken, ein Bällchen, knisterndes Papier oder eine alte Socke sein. Zudem bietet der Fachhandel eine große Auswahl an Spielzeug für die Samtpfoten an. Für die Katzenfreunde, die wenig zu Hause sind, empfiehlt es sich, von vorneherein zwei Katzen anzuschaffen. Diese können sich tagsüber miteinander beschäftigen und wenn abends „ihr" Mensch nach Hause kommt, beginnt die gemeinsame Spiel- und Schmusestunde.