Die Katze kommt ins Haus
Hauskatzen werden oftmals über Zeitungsinserate oder über Bekannte angeboten. Man sollte sich ihrer Kinderstube genau angucken: Je besser die Tiere umsorgt werden und je verständnisvoller die Menschen dort auf Mutter und Kinder eingehen, desto unkomplizierter und „menschenfreundlicher“ werden sie in der neuen Familie sein. Auch im Tierheim warten jede Menge Stubentiger auf ein neues Zuhause. Es dauert vielleicht ein bisschen länger, bis man ihr Vertrauen gewonnen hat, aber der Mensch wird durch rührende Anhänglichkeit für seine Geduld belohnt. Rassekatzen kauft man am besten bei einem seriösen Züchter. Dieser garantiert, dass die Tiere gesund sind und die wichtigen Impfungen schon durchgeführt wurden.
Möchte man ein Katzenkind großziehen, nimmt man es am besten im Alter von 12 Wochen zu sich. Dann ist es von der Mutter entwöhnt und hat alles gelernt, was es fürs Leben braucht. In der Regel sind die Kätzchen in diesem Alter auch vollkommen stubenrein. Falls Sie sich ein Kätzchen aus einem Wurf selbst aussuchen möchten, achten Sie besonders auf dessen Gesundheit. Die Kennzeichen einer gesunden Katze sind: saubere Nasenlöcher und Ohren, klare glänzende Augen, die nicht verklebt sein dürfen. Das Fell sollte seidig-weich und ohne Kahlstellen sein. Das Kätzchen ist lebhaft und verspielt, aber auch anschmiegsam.
Die Größe der Wohnung ist nicht ausschlaggebend. Für einen Schlafplatz, einen Kratzbaum, eine Katzentoilette und ein Körbchen bzw. einen Transportbehälter sollte allerdings genügend Platz vorhanden sein. Ideal ist es, wenn der Kratzbaum mit Kletter- und Versteckmöglichkeiten ausgestattet ist. Damit können Katzen sich stundenlang beschäftigen.
Auf eine saubere Toilette legt die Katze großen Wert. Mindestens einmal die Woche sollte die Streu gewechselt, die Häufchen täglich entfernt werden. Am besten verwendet man geruchsbindende Katzenstreu. Die Toilette sollte an einem festen, ruhigen Ort stehen, der leicht sauber zu halten und stets für die Katze zugänglich ist.
Die Wohnung darf keine Gefahren bergen, wie z.B. gekippte Fenster (es gibt Kippfenster-Sicherungen im Fachhabdel), herumliegende Plastiktüten, verschluckbare Gegenstände, Spitzes und Scharfes oder giftige Zimmerpflanzen. Im Zweifelsfall alle Zimmerpflanzen außer Katzen-Reichweite stellen! Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner wie alle Geräte oder Behältnisse am besten immer gleich nach Gebrauch schließen und vorher überprüfen – neugierige Kätzchen erforschen nur zu gern jede „Höhle.“ Damit sie nicht in Versuchung kommt, die Zimmerpflanzen anzuknabbern, stellt man der Katze ein Schälchen mit Katzengras zur Verfügung.
