Terrarien-Einrichtung
Jede Tierart benötigt eine bestimmte (= artgerechte) Mindestgröße an Lebensraum. Wichtig ist ein möglichst großes Platzangebot. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bewohner noch wachsen. Zum Beispiel können Wasserschildkröten bis zu 20 Zentimeter und größer werden. Grüne Leguane erreichen mitunter Längen bis zu zwei Metern!
Je größer ein Terrarium ist, desto wohler fühlen sich die Bewohner. Behälter für Schildkröten, Frösche und Echsen sollten mindestens fünfmal so lang und dreimal so breit sein wie das Tier, Terrarien für Baumbewohner fünfmal so hoch. Für jedes weitere Tier rechnet man mindestens ein Drittel der für das erste Tier einkalkulierten Fläche dazu. Kröten, Schwanzlurche und Schlangen kommen mit etwas kleineren Terrarien aus.
Die klimatischen Verhältnisse in einem Terrarium müssen stimmen. Reptilien und Amphibien sind wechselwarm, d. h., ihre Körpertemperatur und somit auch ihr Lebensrhythmus richten sich nach der Umgebungstemperatur. Lebensnotwendig ist die Versorgung mit genügend Licht, Luft, Wasser und Wärme, wie sie diesen Tieren in unseren Breiten in der Natur nicht zuteil werden (auch nicht bei normaler Zimmertemperatur). Fast alle Reptilien benötigen Sonne bzw. UV-Bestrahlung. Das bedeutet für viele Lebensfunktionen, dass ein Terrarium beheizt sein und eine UV-Lichtquelle enthalten muss. Die dazu benötigten technischen Geräte (Heizer mit Schaltuhren und Lampen) gibt es im Fachhandel. WICHTIG: Terrarientiere müssen vor Zugluft geschützt sein.
Zu unterscheiden sind hier Aquaterrarien, Landterrarien, Wüstenterrarien und Freilandterrarien.
