Zierfischfutter: Frische und Vielfalt zählen

Gesunde und muntere Zierfische sind der Stolz eines jeden Aquarianers. Natürlich strahlende Farben und artgemäße Lebhaftigkeit sind die Kennzeichen dafür, dass Zierfische sich wohlfühlen. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle.
Mit Markenfutter aus dem Fachhandel kann man in den meisten Fällen nichts falsch machen. Qualitätsprodukte, die auf die jeweiligen Fische abgestimmt sind, habendie richtige Zusammensetzung an Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen. Wer zudem darauf achtet, dass die Nahrung frisch und abwechslungsreich ist, und die Fütterung mit Trockenfutter durch verschiedene Frostfuttersorten ergänzt, füttert seine Pfleglinge optimal.
Einseitige Kost kann Mangelerscheinungen zur Folge haben, wie z.B. Abmagerung, Wirbelsäulenschäden, Anfälligkeit für Krankheiten oder Farbverlust. Zudem sollte man bedenken, dass Zierfischtrockenfutter an Vitaminen verliert, wenn eine Dose nach dem Öffnen nicht innerhalb von zwei Monaten aufgebraucht wird. Es empfiehlt sich deshalb, zu kleineren Packungen zu greifen, dafür aber zu verschiedenen Sorten. Denn wie alle anderen Lebewesen lieben auch Zierfische die Abwechslung auf dem Speiseplan. Alternativ kann man größere Dosen in kleinen Dosen portionieren und einfrieren.
Das Nahrungsangebot in der Natur ist für Fische sehr unterschiedlich. Es hängt z.B. ab von Klima, Jahreszeit und vor allem dem Lebensraum. Ebenso haben die Aquarienbewohner in einem Gesellschaftsaquarium aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen unterschiedliche Vorlieben. Da gibt es große und kleine Fische, Pflanzen- und Fleischfresser, Zierfische, die am Bodengrund, in der Wassermitte oder an der Oberfläche fressen. Um den jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden, bieten die Hersteller von Zierfischnahrung mehrere Futtersorten an. Nicht nur bei den unterschiedlichen Inhaltsstoffen zeigt sich die Vielfalt, auch bei der Form. Es gibt Zierfischfutter in Flocken-, Pellet- und Tablettenform, als Granulat, Sticks oder getrocknet (z.B. gefrier-vakuumgetrocknet).
Es gibt Zierfischarten, die gefrostetes, gefriergetrocknetes oder Lebendfutter bevorzugen oder darauf angewiesen sind. Vorsicht bei letzterem – nicht aus Gewässern, in denen Fische leben, fangen! Denn damit kann man Parasiten und andere Krankheitserreger einschleppen.
Optimalerweise wird man Zierfische 2-3 mal pro Tag füttern. Achten Sie vor allem darauf, dass die Fische nicht überfüttert werden. Erstens ist es ungesund für ihren Organismus und zweitens schädlich für die Wasserqualität. Denn nicht gefressenes Futter belastet das Wasser nur unnötig.
Als Alternative zum Selberfüttern oder im Urlaub bietet der Fachhandel Futterautomaten an. Diese kann man so einstellen, dass die Fische täglich die ihnen zustehende Futtermenge bekommen. Diese eignen sich nur für Trockenfutterfütterung. Die Fütterung von Hand hat aber andererseits den Vorteil, dass man das Verhalten der Fische besser kontrollieren und ggfs. Krankheiten schneller feststellen kann.
