Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.

Gesundheit

Die tägliche Fütterung bietet eine gute Gelegenheit, die Fische im Gartenteich zu beobachten. An ihrem Aussehen und Verhalten kann man leicht erkennen, ob sie sich wohl fühlen. Appetitlosigkeit und Trägheit sind Warnzeichen, die man beachten sollte. Auch sind das Scheuern an Dekorationsgegenständen, das Schnappen nach Luft an der Wasseroberfläche oder unkoordinierte Schwimmbewegungen Anzeichen für Krankheiten.  

Beim Auftreten derartiger Alarmsignale sollte als erstes die Wasserqualität überprüft werden. Im Fachhandel gibt es praktische Testsets zur Messung des Sauerstoffgehalts, des pH-Wertes oder des Nitritwertes. Einer schlechten Wasserqualität kann in der Regel schnell und unkompliziert mit einem Teilwasserwechsel, mit besserer Sauerstoffversorgung (z.B. durch so genannte Oxydatoren) und entsprechenden Wasseraufbereitern entgegengewirkt werden.  

Die Behandlung von Erkrankungen durch Infektionen, Parasiten oder Verletzungen ist dagegen etwas aufwändiger. Erkrankte Fische sollten möglichst vorsichtig aus dem Teich genommen werden und in ein Quarantänebecken umziehen. Die eindeutige Diagnose sollte man einem Fachmann überlassen. Das kann ein Zoofachhändler, Tierarzt, Züchter oder der örtliche Aquarienverein sein. Ist die Diagnose sicher gestellt, gibt es im Fachhandel geeignete Behandlungspräparate. Wenn erkrankte Fische noch Nahrung aufnehmen, kann die Behandlung mit vitaminreichem Futter unterstützt werden.