Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.

Fische und Pflanzen

Es ist erstaunlich, wie viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten sich innerhalb kürzester Zeit in und um einen Gartenteich ansiedeln. Allmählich entwickelt sich ein in sich eigenständiges Ökosystem, das - wenn es einmal eingefahren ist - so gut wie keine Pflege braucht. Ein neu angelegter Teich benötigt etwa 1 – 2 Jahre, bis ein ausgeglichenes Ökosystem entstanden ist.

Bei einem Erstbesatz mit Wasserpflanzen darf man ruhig großzügig sein. Denn sie haben eine wichtige Funktion im Teich: Nicht nur, dass sie den übrigen Bewohnern Sauerstoff liefern, sie verbrauchen wasserbelastende Nährstoffe, filtern das Wasser, verhindern somit die lästige Algenbildung und bieten den Tieren Schutz und Brutstätten.  

Die Auswahl an Wasser-, Sumpf-, und Randpflanzen ist groß. Bei der Bepflanzung ist es wichtig, auf eine harmonische Zusammenstellung zu achten. Die einzelnen Pflanzenarten unterscheidet man nach den Tiefenzonen, in denen sie angesiedelt sind:  

Wasserzone:                                                                                                                                                                                                                                  Zu den Pflanzen, die unter Wasser leben, gehören Wasserpest, Laichkraut, Wasserfeder und Hornkraut. Pflanzen, die, bzw. von denen Teile auf dem Wasser schwimmen, sind z. B.: Wasseraloe, Wasserlinse, Teich- und Seerose.

Feuchtzone:                                                                                                                                                                                                                         Die hier eingesetzten Pflanzen sind keine ausgesprochenen Wasserpflanzen, sondern solche, die die Feuchtigkeit und Wassernähe vorziehen. Zu den beliebtesten gehören: Sumpfdotterblume, Trollblume, Sumpffarn, Wieseniris und Wollgras.

Sumpfzone:                                                                                                                                                                                                                                      Die Pflanzen, die in der Sumpf- oder Uferzone leben, sind vielfältig und die meisten Arten sehr dekorativ. Rohrkolben, Schilf, Kalmus, Pfeilkraut, Sumpfcalla und Igelkolben sind nur einige Beispiele.  

Zierfische beleben und verschönern den Gartenteich nicht nur, sondern sie sorgen auch dafür, dass lästige Insekten nicht überhand nehmen; zum Beispiel, indem sie als eine Art Wasserschutzpolizei Stechmückenlarven fressen.

Fische für den Gartenteich bieten Zoofachhändler, Züchter und Gartencenter in großer Auswahl an. Es ist nicht nur verboten, Fische der Natur zu entnehmen, sie können auch Krankheiten einschleppen, wenn man sie selbst fängt und einsetzt.  

 WICHTIG: Achten Sie beim Kauf der Fische darauf, dass diese sich untereinander vertragen und auch nicht zu groß werden. Planen Sie ausreichend freien Schwimmraum ein und vermeiden Sie einen übermäßigen Fischbesatz.