Senioren und Katzen: Winter – Zeit der Zärtlichkeit

Gerade jetzt im Winter zeigt sich, wie viele Vorlieben Senioren und ihre Samtpfoten teilen: ein gemütliches Zuhause, wohlige Wärme und einen ruhigen, geregelten Tagesablauf. Fast jede Katze schätzt bei nasskaltem Wetter, strengem Frost oder scharfen Winden das Dach über dem Kopf mehr als Streifzüge durch die unwirtliche Umgebung.

Sie bleibt jetzt lieber daheim und sucht verstärkt den Kontakt zu ihrem Menschen: Winterzeit ist Zeit für ausgiebiges Schmusen, Schnurren und gemütliche „Schoßbelagerung“ – Zeit der Zärtlichkeit.

Kein Wunder, dass auch bislang katzenlose ältere Menschen mit dem Gedanken spielen, einen Stubentiger in die Wohngemeinschaft aufzunehmen. Am besten, passend zum eigenen ruhiger gewordenen Temperament, ein Tier, das seine stürmischen Jugendjahre bereits hinter sich hat. In den Heimen der Tierschutzvereine warten viele solcher Katzen.

„Nach dem Weihnachts- und Silvestertrubel ist der Zeitpunkt für den Einzug einer Katze günstig“, sagt die Katzenbuch-Autorin Brigitte Eilert-Overbeck. „Jetzt ist es für Mensch und Tier in den vier Wänden am angenehmsten. Beide machen sich in aller Ruhe miteinander vertraut und die Katze wird das neue Zuhause bald als ihr ,Heim erster Ordnung‘ akzeptieren, auch wenn sie später Freilauf genießen sollte.“

Und wenn man selbst doch mal für ein paar Tage dem winterlichen Schmuddelwetter entfliehen will? Brigitte Eilert-Overbeck: „Nach etwa vier Wochen kann man das schon mal wagen – vorausgesetzt, man hat für einen vertrauenswürdigen Catsitter gesorgt, den die Samtpfote auch akzeptiert. Deshalb sollte man ihn vorher kennen gelernt haben.“ So bringt die Katze Senioren auch mit anderen Menschen in Kontakt. IVH

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