Statt Süßigkeiten: Gesundes für Katze und Hund

Naschen gehört zur Weihnachtszeit wie Tannenduft und Kerzenschein. Für viele Tierfreunde ist ganz klar, dass auch die bellenden und schnurrenden Familienmitglieder in diesen Wochen nicht zu kurz kommen sollen.

„Mit Süßigkeiten für Menschen tut man Katze und Hund allerdings nichts Gutes“, warnt Steffen Beuys vom Deutschen Tierschutzbund. Eine Freude macht man ihnen vielmehr mit tiergerechten Leckereien.

„Süßes zerstört die Zähne, führt schnell zu Übergewicht und fördert Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes“, so Beuys. Viel Risiko für wenig Genuss: Hunde schlucken den kalorienreichen Leckerbissen mit einem Happs weg, Katzen können „süß“ gar nicht schmecken, weil ihnen die Rezeptoren fehlen. Der bunte Teller bleibt für die Vierbeiner also besser tabu.

Stattdessen können Tierhalter ihre Lieblinge mit Snacks aus dem Zoofachhandel verwöhnen: Mit Fisch- oder Fleischgeschmack, mit Vitaminen, bei Bedarf mit Wirkung gegen Zahnbelag oder Haarballenbildung. Mancher Stubentiger ist ganz wild auf Trockenfisch, Hunde freuen sich auch über Kauknochen oder getrocknete Rinderohren.

Noch mehr Spaß macht den Vierbeinern die Nascherei, wenn sie mit einem Spiel verbunden ist: So mancher Hund liebt es, seine Vorweihnachtsüberraschung selbst aus dem Papier (Achtung: Kein Stanniol!) zu schälen, Katzen angeln ihren Leckerbissen gern aus einem mit Raschelpapier gefüllten Karton. Und warum nicht aus der „Leckerli-Bescherung“ ein Suchspiel machen?

Bei alledem sollten Halter von Hund und Katze nicht vergessen, die Extra-Leckerchen auf die Tagesfuttermenge anzurechnen. Wäre doch schade, wenn’s am Ende auf der Waage dicke kommt… IVH

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