Über 80 Prozent aller Deutschen sind sich sicher: Heimtiere fördern die Entwicklung von Kindern

Heimtiere haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Diese Meinung vertreten neun von zehn Deutschen, wie eine aktuelle Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV) ergab. Befragt wurden 1.000 Tierhalter und Nicht-Tierhalter.

„Insgesamt 88,7 Prozent aller Befragten sind überzeugt, dass die Entwicklung von Kindern positiv beeinflusst wird, wenn diese schon früh regelmäßig Kontakt zu Heimtieren haben“, so Uwe Friedemann von TCV. „Die Quote bei den Tierhaltern (95,9 Prozent) fällt dabei erwartungsgemäß höher aus als die bei den Nicht-Tierhaltern, da Menschen mit Heimtieren tagtäglich die positiven Einflüsse ihrer Tiere spüren.“ Gleichwohl sind auch knapp Dreiviertel (74,7 Prozent) der Nicht-Tierhalter der Meinung, dass Tiere die Entwicklung von Kindern fördern.

Innerhalb der verschiedenen Tierhaltergruppen gab es die größte Zustimmung zur Frage, ob Tiere die Entwicklung von Kindern fördern, unter den Hundehaltern (98,2 Prozent). Aber auch die Meinung von Katzenhaltern (95,9 Prozent), Kleintierfreunden (95,6 Prozent) und Vogelliebhabern (90,3 Prozent) fiel sehr positiv aus.

Die positive Einstellung der Umfrageteilnehmer ist durchaus begründet: Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Kinder durch tierische Mitbewohner schon früh Verantwortungsbewusstsein lernen und soziale Kompetenzen erlangen. Konkrete Ergebnisse finden sich unter anderem in dem jüngst veröffentlichten Buch „Heimtiere – Gesundheit und Lebensqualität“ von Prof. Dr. Reinhold Bergler sowie im Internet unter www.kinder-und-tiere.de. IVH

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