Silvester mit Heimtieren: So kommen Hund, Katze & Co. entspannt ins neue Jahr

20.12.2017

Es kracht, knallt und blitzt: Während Menschen zu Silvester ausgelassen feiern und den Jahreswechsel genießen, ist kaum ein Tag im Jahr so anstrengend für Haustiere wie Silvester. Auf die Knallerei reagieren viele Tiere panisch, denn ihr Gehör ist wesentlich besser ausgeprägt als das von Menschen. Geräusche, die Menschen als vergleichsweise normal empfinden, können Tiere erschrecken. Lichtblitze, Rauch und Brandgerüche können ihnen zusätzlich Angst einjagen, da sie diese ebenfalls sehr viel intensiver wahrnehmen als Menschen. Daher sollten die Tiere an Silvester von diesen Einflüssen so gut wie möglich abgeschirmt werden.

Was tun, wenn‘s knallt?
Hundefreunde sollten beispielsweise den abendlichen Spaziergang an Silvester etwas vorverlegen. So sind Hund und Halter rechtzeitig vor den ersten Raketenstarts wieder zu Hause. Dort richten Herrchen oder Frauchen ihrem Vierbeiner am besten einen ruhigen Platz in einem etwas abgelegenen Zimmer ein, wo er so wenig wie möglich vom Feuerwerkslärm mitbekommt.

Katzen suchen sich meist selbst einen ruhigen Rückzugsort, an dem sie sich dem Trubel entziehen können. Hierfür kann man ihnen zum Beispiel ausnahmsweise das Schlafzimmer oder gar den Kleiderschrank öffnen. So können sich die Schmusetiger in Kissen und Decken kuscheln und den Jahreswechsel vielleicht sogar einfach verschlafen. Ganz wichtig: Katzen, die Freigang gewohnt sind, sollten in der Silvesternacht das Haus hüten, denn draußen können die geräuschempfindlichen Tiere bei Raketenstarts und Co. schnell in Panik geraten.

Auch Vögel und Kleintiere kommen am besten in einem ruhigen, der Straße abgewandten Raum ins neue Jahr. Bei Vögeln bietet es sich außerdem an, ein großes Tuch über die Voliere zu legen. Das verhindert, dass die Tiere nervös werden und wild umher flattern. Ein kleiner Leckerbissen wie zum Beispiel Kolbenhirse macht den Gefiederten eine Freude und lenkt sie zusätzlich von den Aufregungen des Tages ab.

Ob Hund, Katze, Vogel oder Nager: Geschlossene Fenster und Rollläden sperren Lärm und flackerndes Licht aus. Sanfte Beleuchtung und leise Musik sorgen dafür, dass sich die Tiere nicht fürchten. Auch, wenn Tierhalter den Jahreswechsel für ihre Tiere bestmöglich vorbereitet haben: Silvester bedeutet für die meisten Tiere Stress. Wenn möglich sollte der Abend darum dem Tier zuliebe zu Hause verbracht werden. Wenn Heimtierhalter ab und zu nach Hund oder Katze sehen und leise mit ihnen sprechen, wirkt dies beruhigend auf die Tiere und Herrchen und Frauchen sehen, ob es ihren Lieblingen gut geht.

Fischfreunde dagegen brauchen für ihre Lieblinge keine großen Vorbereitungen treffen. Sie wissen, ihre Fische bleiben an Silvester cool. Denn trotz Böller und Raketen bleibt es unter Wasser ziemlich still. IVH

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