Urlaub und Freizeit
Katzen reisen nicht gerne. Wenn möglich, sollte man sie zu Hause betreuen lassen. Das heißt aber nicht, dass Katzenbesitzer deshalb auf ihre Ferien verzichten müssen. Wer rechtzeitig plant und sich um einen geeigneten Urlaubsbetreuung oder eine(n) Katzensitter(in) bemüht, kann beruhigt seine Ferien genießen. Am besten ist es, wenn Katze und Betreuer(in) sich vorher schon kennen und gegenseitig akzeptieren. Entscheidet man sich für eine(n) „fremde(n)“ Katzensitter(in), empfiehlt es sich deshalb, die beiden schon vor Urlaubsantritt miteinander bekannt zu machen.
Wenn es nicht anders geht, kann die Katze zu Bekannten zu gegeben werden. Viele Tierschutzvereine vermitteln unter dem Motto „Nimmst Du mein Tier, nehm' ich Dein Tier“ Tierpatenschaften für Katzen. Auch die Unterbringung in einer gut geführten Tierpension ist möglich. Wichtig ist jedoch, dass sich die Katze schon vorher mit der Person vertraut macht.
Wenn die Katze zu Hause bleibt, sollte ihr(e) Betreuer(in) daheim Folgendes vorfinden:
- genügenden Vorrat des gewohnten Futters – am besten Fertignahrung (Dosenöffner dazulegen)
- Futternäpfe und Trinknapf
- Katzentoilette mit genügendem Vorrat an Streu
- Für Notfälle: Adresse/Telefonnummer vom Tierarzt sowie die eigene Handynummer
- Kamm, Bürste
- Spielzeug
- Transportkorb für den Notfall
- Ggf. Zeckenzange /-pinzette, wenn die Katze draußen herumstreunen darf
Falls der Betreuer die Katze mit zu sich nach Hause nimmt, sollten all diese Dinge schon zum Mitnehmen bereitstehen.
Auf eine längere Reise in ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung, die der Katze möglicherweise schon vertraut sind, kann man sie auch mitnehmen. Weite Reisen – lange Flüge, Bahn oder Autofahrten – sollte man Katzen jedoch nicht zumuten. Wenn Autofahrten erforderlich sind, sollten sie schon ans Autofahren gewöhnt sein. Damit sich die Katze auf längeren Fahrten erleichtern kann, sollte man zwischendurch eine Pause machen und die Katze mithilfe einer Leine „ausführen“, damit diese nicht wegläuft. Gerade bei Autobahnraststätten kann es für Katze und für Menschen sehr gefährlich werden, wenn die Katze gestresst oder gar panisch auf die Autobahn läuft. Es ist sinnvoll, die Leine schon einige Wochen vor der Reise regelmäßig anzulegen und mit der Katze ein Stück zu laufen, damit diese sich in gewohnter Umgebung daran gewöhnen kann.
Wer mit seiner Katze ins Ausland reisen will, muss sie gegen Tollwut impfen, mit einen Mikrochip versehen und auf einer Datenbank registrieren lassen. Er braucht zudem den sogenannten EU-Heimtierpass. Hierbei hilft der Tierarzt/ die Tierärztin. Darüber hinaus haben die meisten Länder eigene Einreisebestimmungen. Näheres erfahren Sie beim Deutschen Tierschutzbund, ADAC oder den betreffenden Konsulaten
