Touren auf zwei Beinen und vier Pfoten – so funktioniert‘s
Die Natur in all ihrer Schönheit erleben, klare Luft einatmen und gemeinsam mit dem vierbeinigen Freund die Stille genießen – eine Wandertour ist für viele Hundehalter der Inbegriff einer gelungenen Auszeit. Doch nicht jeder Hund ist für solche Unternehmungen geeignet. Auch bei der Planung, etwa bei der Auswahl der Strecken und Unterkünfte, gibt es einiges zu beachten.
Naturnahe Gartenteiche liegen im Trend – und sichern das Überleben von Wildtieren wie Insekten, Eichhörnchen und Vögeln
Leises Plätschern, sanft schaukelnde Wasserpflanzen und das Summen von Bienen und Libellen: Ein Wasserbiotop im Garten bringt nicht nur Ruhe und Erholung für den Menschen, sondern schafft zugleich wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl heimischer Wildtiere. Selbst wenn man auf Zierfische verzichtet, bietet man so vielen Insekten, Amphibien, Vögeln und Kleinsäugern einen ungestörten Rückzugsort – und fördert dabei die Artenvielfalt im eigenen Garten.
Genehmigungspflichten und Lärmschutz berücksichtigen
Die Deutschen haben einen Vogel: Rund 3,2 Millionen Ziervögel leben in Haushalten bundesweit. Bald könnten einer Umfrage zufolge noch mehr gefiederte Mitbewohner durch Wohnzimmer und Gärten flattern. Zukünftige Vogelhalter sollten sich die Zeit nehmen, sich mit den baulichen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Volieren auseinanderzusetzen.
Wer mit einer Katze zusammenlebt, kennt das Phänomen vermutlich: Der Wassernapf bleibt unberührt, wird ignoriert – der tropfende Wasserhahn hingegen fasziniert das Tier. Die wenigen Tropfen, die eine Katze beim Spiel im Waschbecken aufnimmt, reichen allerdings nicht für den Flüssigkeitshaushalt. Ein Trinkbrunnen kann deshalb wertvolle Unterstützung bieten.
Sie sind niedlich, flauschig und werden schnell zutraulich: Mit rund zwei Millionen Tieren bundesweit sind Kaninchen die beliebtesten Kleintiere in Deutschland. Doch wer Kaninchen hält, trägt auch Verantwortung – daher sind regelmäßige Untersuchungen und Impfungen beim Tierarzt Pflicht.
Wie Halter ein ganzes Tierleben lang unterstützen können
Sie sind niedlich, schlau und laden zur Beobachtung ein: Ratten oder Mäuse leben in jedem 20. Haushalt in Deutschland. Obwohl sich ihre Lebenszeit nur über wenige Jahre erstreckt, durchleben die Tiere viele Entwicklungsphasen – vom neugierigen Jungtier über den aktiven Erwachsenen bis zum ruhigen Senior. Wer seine Tiere optimal begleiten möchte, sollte sich zu den Merkmalen und möglichen Hürden jeder Phase vorab informieren.
Richtig eingesetzt ersparen die kleinen Putzkräfte Technik und Arbeitszeit
Im Aquarium werden sie als unscheinbare Mitbewohner häufig kaum beachtet, doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich Schnecken als vielseitige Helfer und vor allem auch interessante Aquarienbewohner: Manche reinigen den Bodengrund, andere beseitigen Algenreste. Während das grundsätzlich eine Bereicherung ist, kann es leicht zu einer unkontrollierten Vermehrung kommen – mit negativen Auswirkungen auf die kleine Unterwasserwelt.
Wenn in kleinen Wohnungen der Platz nicht reicht, greifen andere tiergerechte Optionen
Zerkratzte Möbel, Teppiche oder Türrahmen: Für manche Menschen sind das Argumente gegen das Zusammenleben mit einer Katze. Denn da das Kratzen zur Krallenpflege gehört, ist es ein natürliches und wichtiges Bedürfnis der Samtpfoten. Wer der Katze aber ausreichend Möglichkeiten bietet, die Krallen auszufahren, braucht sich um den Zustand der Einrichtung nicht zu sorgen – tiergerechte Alternativen lassen sich selbst bei wenig Platz installieren.
Der Hürdenlauf fördert Tempo, Spieltrieb und Teamarbeit
Für viele Hundehalter ist Hundesport mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Besonders das actionreiche Flyball verspricht körperliche Auslastung, geistige Förderung und stärkt die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner. Der Teamsport ist aber nicht für alle Mensch-Hund-Teams geeignet.
Fast die Hälfte aller Ziervögel stammt aus dem Zoofachhandel – worauf zu achten ist
Ob muntere Wellensittiche, trällernde Kanarienvögel oder gesellige Nymphensittiche – die Ziervogelhaltung hat in Deutschland eine lange Tradition. Rund 3,2 Millionen Vögel werden hierzulande in etwa drei Prozent der Haushalte gehalten. Damit Tier und Halter dabei keine Federn lassen, ist vor und nach dem Kauf einiges zu beachten.