Europäer lieben Katzen und Hunde

Die European Pet Food Industry Federation (FEDIAF) hat in den letzten drei Jahren jeweils um rund zwei Prozent zugelegt. 2017 lag ihr Gesamtumsatz bei 36,5 Milliarden Euro. Das geht aus neuen Erhebungen hervor, die die FEDIAF jetzt vorgelegt hat.

Katzen haben die Nase vorn

Den Schätzungen der FEDIAF zufolge gehört zu gut 80 Millionen Haushalten der EU mindestens ein Haustier. Allein 26 Prozent der Haushalte halten zumindest eine Katze und 18 Prozent wenigstens einen Hund. Zum Vergleich: In Gesamteuropa besitzen 24 Prozent der Haushalte wenigstens eine Katze und 21 Prozent mindestens einen Hund.

„Heimtiere wie Hunde und Katzen sind für viele Europäer wie Familienmitglieder. Sie prägen unser gesellschaftliches Leben auf wundervolle Weise“, kommentiert FEDIAF-Präsident Marinus Pannevis die Zahlen.

Spitzenreiter sowohl in der Haltung von Hunden als auch von Katzen sind die Rumänen. 46 Prozent aller rumänischen Haushalte besitzen mindestens einen Hund, 47 Prozent mindestens eine Katze. Am kleinsten fallen die Zahlen in der Türkei aus. Dort halten 6 Prozent aller Haushalte wenigstens einen Hund und 10 Prozent mindestens eine Katze.

In absoluten Zahlen ausgedrückt lebten in der EU 2017 etwa 74.407 Millionen Katzen und 66.375 Millionen Hunde. Hinzu kamen 35.425 Millionen Vögel, 21.719 Millionen Kleintiere, 9.385 Millionen Aquarien und 6.429.400 Reptilien.

Wirtschaftsfaktor Heimtiere

EU-weit beschäftigt die Heimtierfutterindustrie etwa 100.000 Personen unmittelbar und 900.000 mittelbar. 132 Tiernahrungshersteller setzen an 200 Standorten jährlich 8,5 Millionen Tonnen Tierfutter um und erzielen damit einem Umsatz von 20,5 Milliarden Euro. Weitere 16 Milliarden Euro kommen jährlich durch Produkte (7 Milliarden Euro) und Dienstleistungen (9 Milliarden Euro) für Heimtiere hinzu.

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