Silvester mit Katz & Co.: So kommen Tiere gut ins neue Jahr

Silvester ist Ausnahmezustand für unsere vierbeinigen und gefiederten Hausgenossen: Knaller, Böller und Raketen strapazieren das empfindliche Gehör und versetzen manches Tier in helle Panik. Nur die Fische im Aquarium bleiben cool.

„Für alle anderen Tiere sollte man Vorsorge treffen“, empfiehlt Steffen Seckler vom Deutschen Tierschutzbund. „Und sie nicht allein lassen. Zumindest nicht, so lange unklar ist, ob sie den Rummel ohne Angstreaktionen überstehen.“

Vögel und Kleintiere verbringen die Jahreswende am besten in einem ruhigen Raum, der nicht zur Straße hin liegt. Geschlossene Fenster, heruntergelassene Jalousien und zugezogene Vorhänge sperren Lärm und flackerndes Raketenlicht weitgehend aus. Die grellen Lichteffekte wirken vor allem auf Vögel irritierend. Ein großes Tuch über dem Käfig verhindert, dass sie nervös umherflattern und sich dabei eventuell verletzen.

Katzen suchen sich ihren eigenen Rückzugsplatz. Wer sich dazu durchringen kann, erklärt Silvester zum „Tag des offenen Kleiderschranks“, denn im ruhigen Schlafzimmer, zwischen kuscheligen und schallschluckenden Textilien, nehmen die Samtpfoten gern Zuflucht. Freilaufende Katzen sollten spätestens ab Mittag im Haus bleiben und erst wieder auf Streife gehen dürfen, wenn Ruhe herrscht.

„Auch die große Gassi-Runde mit dem Hund findet am besten statt, bevor es mit dem Geböller richtig losgeht“, rät Steffen Seckler. Der Hund sollte dabei an der Leine bleiben, damit er nicht am Ende doch vor Schreck Reißaus nimmt, wenn es mal knallt. Daheim bekommt er seinen ruhigen Rückzugsplatz, gern unterm Schreibtisch oder in einer ähnlichen „Höhle“. Frauchen und Herrchen verhalten sich am besten ganz normal und sehen von „beruhigendem“ Zuspruch ab. Umso eher merkt der Hund: Es gibt gar keinen Grund, Angst zu haben. IVH

 

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