Tierische Bindung - „Lieblingskatze“ Mensch

Vertraute Katzen spielen und toben miteinander, schlafen oft eng aneinandergekuschelt ein und necken sich zärtlich. Trotzdem bleibt der Mensch der wichtigste Freund im Leben einer Samtpfote.

Foto: IVH, Abdruck für redaktionelle Zwecke honorarfrei

„Katzen, die in guter menschlicher Obhut herangewachsen sind, binden sich enger an den Menschen als an ihre Artgenossen“, sagt der Züricher Verhaltensforscher und Katzen-Experte Professor Dennis C. Turner. Nicht nur, weil er der „Versorger“ ist. „Auch bei einer Katze geht die Liebe zwar durch den Magen“, sagt Professor Turner, „aber Futter hinstellen allein genügt nicht. Sie braucht Zuwendung, Ansprache und die besondere Beziehung.“

Während mehrere Katzen eines Haushalts untereinander eine Art Kumpelverhältnis auf Augenhöhe pflegen, werden sie in der Beziehung zum Menschen wieder zum Katzenkind. Und brauchen den liebevollen Kontakt zum Gedeihen. „Deshalb bleibt der Mensch für jede seiner Katzen auch Spiel- und Kuschelpartner Nr. 1“, stellt Professor Turner klar. „Gewissermaßen die Lieblingskatze. Katzenkumpel bereichern zwar das Leben, aber sie können menschliche Zuwendung nicht ersetzen.“ IVH

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