Ernährung der Katze in den verschiedenen Altersstufen
Junge Katzen haben während des Wachstums einen deutlich höheren Energie- und Nährstoffbedarf als erwachsene Katzen. Der „Säugling" ist mit der Muttermilch zunächst optimal versorgt. Ab der vierten Woche können Kätzchen zugefüttert werden. Mit acht Wochen sind die Jungkatzen entwöhnt und können mit fester Nahrung gefüttert werden. Weil das Kätzchen schnell wächst, braucht es viel hochwertiges Eiweiß sowie Kalzium für den Knochenaufbau. Bis zum Alter von zwölf Wochen erhält der kleine „Haustiger" fünf bis sechs Mahlzeiten pro Tag. Mit zunehmendem Alter kann die Zahl der Mahlzeiten schrittweise reduziert werden. Viele erwachsene Katzen bevorzugen jedoch weiterhin mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Erwachsene aktive Katzen benötigen täglich etwa 60 kcal pro Kilogramm ihres Körpergewichtes. Je nach Aktivitätslevel kann der Bedarf etwas höher oder etwas niedriger liegen. Kommt die Katze – meist um das achte Lebensjahr – ins Seniorenalter, verlangsamen sich Stoffwechsel und Verdauung, ihr Futter sollte deshalb leicht verdaulich sein, viele Vitamine und hochwertiges Eiweiß enthalten. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Nahrungsmenge auf drei bis vier kleinere Mahlzeiten verteilen, vor allem bei den älteren Senioren ab 12 Jahren. Ein guter Grund hierfür ist auch, dass die Enzymaktivität im Darm mit höherem Alter abnimmt. Viele Katzen verlieren daher im höheren Alter oft an Gewicht, da das Futter nicht mehr so gut verwertet werden kann. Kleinere Portionen werden vom Magen-Darm-Trakt besser verwertet als große Portionen.